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Der persönliche Sparplan – Wunsch oder Verpflichtung

11 Juni 2011 16:13 von StoneHead

tl_files/standard layout/pics/sparen270x180.jpgHabe ich mir ein Ziel gesetzt, muss ich es auch verfolgen. In unserem Fall heißt das Zauberwort Dokumentation. Wir haben im vorangegangenen Artikel „Bilanz ziehen – was bleibt unterm Strich“ die Möglichkeiten festgehalten, welche sich mir bieten. Jetzt müssen wir auch unsere gewählten Mittel einsetzen und das ständig.

Wie setze ich meine Ziele? Ganz einfach, nehmt eure Einnahmen, zieht eure fixen Ausgaben ab und ihr erhaltet euren finanziellen Spielraum. Möchtet ihr einen kleinen Betrag sparen um zum Beispiel einen Dispokredit zu tilgen? Möchtet ihr euch als Belohnung am Ende des Monats eine Kleinigkeit leisten können? Teilt euer verfügbares Budget (=Einnahmen   ./. fixe Kosten) durch vier und ihr erhaltet schon einmal einen groben Überblick über das vorhandene Wochenbudget.

Mit Sicherheit habt ihr bereits einen fiktiven Betrag vor eurem geistigen Auge, welchen ihr nicht überschreiten wollt. Genau hier sind die Knackpunkte welche euch am Ende keine zufrieden stellende Ergebnisse liefern werden. Die Zahlen existieren nur im Kopf und das nur schwach umrissen plus minus ein paar Euro. Das zweite K.O.-Kriterium ist das Wollen. Ihr müsst euch zur Zielsetzung den Wunsch aus der Schuldenfalle manifestieren und euch zum Gebot machen. Dieses Ziel sollte euch den Tag über begleiten. Es soll jetzt nicht der Eindruck entstehen, dass ihr auf alles was Spaß macht, verzichten müsst, Einschränkungen wird es geben, diese müssen jedoch nicht immer die angenehmen Dinge des Lebens betreffen.

Sinn macht es, sich zuerst auf die unangenehmen Bereiche zu konzentrieren. Dann können wir sehen, welche Abstriche wir eventuell bei den „Spaßmachern“ machen müssen um unser Ziel zu erreichen.

Ich werde in meinem nächsten Artikel einige Drehschrauben aufzeigen, an welchen wirklich so gut wie jeder drehen kann um eine Ersparnis zu generieren. Zum täglichen Konsum kann ich nur Vorschläge nennen um das eigene Verhalten zu analysieren.

Weiter geht es in meinem Folgeartikel „Zahle ich zu viel? Ausgaben auf dem Prüfstand“, welchen ich in Kürze veröffentlichen werde.

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de
www.pixelio.de

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